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Legende und Listenhund

Rassediskriminierung in Deutschland

In Japan ist der Tosa Legende und Mythos. Verehrt wie die Sumoringer, behangen mit heiligen Symbolen und der Stolz seines Besitzers.

In Deutschland gehört er in vielen Bundesländern mit anderen Rassen zu den sogenannten Listenhunden. Diskriminierte Rassen, die a priori als gefährlich, aggressiv, kurz zu Bestien gestempelt wurden. Die Folge sind Zucht-, und Haltungsverbote, Maulkorb- und Leinenzwang, Kampfhundesteuer und Kriminalisierung der Besitzer. In Deutschland hat nachweislich noch kein Tosa einen Menschen verletzt. Und auch in Japan, wo es über 10.000 Tosas gibt, haben wir in Erfahrung gebracht, dass noch kein Tosa menschenbezogen gefährlich aufgefallen ist. In den USA gab es seit den 80ern gerade mal vier Vorfälle mit Tosas, bei denen Menschen verletzt wurden. In allen Fällen lag Fehlverhalten der geschädigten Personen vor. Es bleibt abzuwarten, ob der Tosa in den nächsten Jahren wieder Fuß fassen kann, oder ob er langsam in Deutschland ausstirbt. Über die aktuelle Situation in den einzelnen Bundesländern können Sie sich auf den Molosserseiten informieren.


Ein Ausblick

Ob die Rasse in Zukunft eine Chance bekommt, liegt mit Sicherheit nicht nur an der Leistung der Züchter. Auch Sie können viel zur Erhaltung und Verbesserung des Tosa beitragen. Denn nur der wohlerzogene und gut sozialisierte Tosa hat in unserer Gesellschaft seine Berechtigung. Erziehen Sie Ihren Hund also frühzeitig und wenden Sie sich beim Kauf eines Tosa ausschließlich an den verantwortungsbewussten Hobbyzüchter. Hier werden Sie einen Hund bekommen, an dem Sie Ihre Freude haben. Und Sie helfen den Tosa aus den Schlagzeilen der Medien herauszuhalten. Von kommerziellen Züchtern, vom Hundehandel und teilweise von Züchtern aus dem Ostblock sollten Sie die Finger lassen. Hier wird auf Kosten der Hunde gezüchtet, oder besser gesagt vermehrt. Genetische und psychische Defekte sind die Folge. Oft haben wir es erlebt, dass die Interessenten zuerst bei uns anrufen, dann bei zwielichtigen Händlern kaufen und dann wieder bei uns um Hilfe fragen, wenn der Hund krank ist oder Wesensschwächen zeigt. Das eventuell gesparte Geld beim ach so günstigen Kaufpreis kann man dann in Tierarztrechnungen investieren.

Unsere Kontakte zu Züchtern in aller Welt sind sehr gut. Wir kennen die unterschiedlichen Linien sehr genau und können Sie auch beim Import eines Tosa aus dem Ausland beraten. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn die unselige Rassendiskriminierung in Deutschland endlich zu den Akten gelegt wird. Solange der Tosa aber immer noch auf den Rasselisten aufgeführt und mit Zucht-, Import- oder Haltungsverbot belegt ist, treten wir auf der Stelle. Trotzdem freuen wir uns über jeden der sich ernsthaft für den Tosa interessiert.

Hier erfahren Sie alles was Sie sonst noch über den Tosa wissen möchten. Fragen Sie uns!


Information aus Club für Molosser e.V. Deutschland

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